Im Rahmen der „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“, einer Aktion des Kultusministeriums, fuhr die Klasse 5 aG am Dienstag, 5. November 2019, um 13 Uhr mit dem Bus nach Mantel. Bei der Einfahrt auf das Firmengelände zur Firma Bergler mussten wir über die Waage fahren  und wogen zusammen mit dem Bus und unseren Rucksäcken 16,24 Tonnen. Frau Bergler begrüßte uns persönlich und erklärte uns die Verhaltensregeln auf dem Firmengelände.

Außerdem erfuhren wir die Firmengeschichte. Die Firma Bergler gibt es bereits seit 40 Jahren. Begonnen hat alles mit der Sammlung von Altpapier und Blechdosen. Mittlerweile ist die Firma Bergler zu einem Entsorgungs- und Recyclingunternehmen herangewachsen. Die im Rahmen kommunaler Sammlungen mittels „gelben Sack“ erfassten Verkaufsverpackungen werden auf dem Förderband nach Fraktionen sortiert. Die Wertstoffe durchlaufen die automatische Sortieranlage, bevor sie im Lager, sortenrein und zu Ballen verschnürt, der Industrie wieder zur Verfügung gestellt werden können. Beeindruckt hat uns auch die Menge an „Restmüll“, die im „gelben Sack“ entsorgt wird. Frau Bergler hat uns dazu ein Stück einer Autofußmatte gezeigt. Sehr viele von uns staunten nicht schlecht über die riesigen Radlader, die auf dem Gelände im Einsatz waren.

Wir besichtigten auch die Kompostieranlage. Es gab riesige Hügel aus Büschen, Blättern, Ästen usw. aber auch Erdhügel. Baum- und Strauchschnitt werden vor dem Einbringen in den Kompostierprozess zerkleinert und bilden somit das Strukturmaterial. Die so vorbereiteten pflanzlichen Abfälle werden in sogenannten Mieten aufgesetzt. Nach ca. 6 Monaten und einer Durchschnittstemperatur von 70 °C im Inneren der Mieten entsteht Gütekompost, dessen Qualität durch Analysen gesichert wird. Die hohe Temperatur war für uns durch den relativ starken Qualm sichtbar. Der fertige Kompost wird von der Firma Ziegler Erdenwerk eingetütet.

Auch wenn bei der Firma Bergler aus Abfall wieder Rohstoff wird und somit daraus neue Produkte entstehen können, ist die Abfallvermeidung immer noch die bessere Alternative. Deshalb sollten wir alle überlegen, was wir dazu beitragen können.

 

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