Zu diesem Thema finden an der Mittelschule folgende Veranstaltungen statt:

 

Prävention Alkoholsucht

Zunächst führt Herr Wetzel, der Jugendsozialarbeiter an unserer Schule, mit einer kurzen Präsentation in die Problematik der Alkoholsucht ein. Mit Bildern untermalt werden zum Beispiel Themen wie Rausch, Organschäden, Unfallgefahr und Schwangerschaft angesprochen.

Anschließend berichtet Herr Wührl über seine Erfahrungen als trockener Alkoholiker. Als langjähriger Leiter einer AA–Selbsthilfegruppe, als betrieblicher Suchtbeauftragter und als Suchtberater im Landkreis Tirschenreuth kann er authentisch über die Probleme der Alkoholsucht berichten. Die Schüler der Klasse 8 a stellen Fragen zum Thema, welche von Herrn Wührl beantwortet werden.

Aus einem breiten Angebot an Informationsmaterialien und Geschenken von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung dürfen sich die Schüler bedienen.

Mit „Promillebrillen“ ausgestattet dürfen die Schüler einen Parkour begehen und selbst erfahren, wie eingeschränkt ein Mensch im Rauschzustand ist.

Die Schüler zeigten sich sehr interessiert, stellten Fragen und arbeiteten gut mit. Durch die realistische Darstellung der Gefahren durch Alkoholkonsum können die Jugendlichen in Zukunft die gebotene Vorsicht walten lassen.

 

Hilfen bei Essstörungen

Die Diplom-Psychologin Frau Dr. Julia Rupprecht referiert über das Thema Essstörungen. Sie ist die Ansprechpartnerin bei der Caritas Fachambulanz für Suchtprobleme in Tirschenreuth. Es nehmen daran teil die Klassen 9 a und 9M.

Zunächst werden die Meinungen der Schülerinnen und Schüler zu verschiedenen Essgewohnheiten befragt. Das Interesse der Schüler wird geweckt und die Grenzen zwischen gesundem und krankhaftem Essverhalten werden erarbeitet.

Unterstützt mit Arbeitsblättern und PowerPoint informiert Frau Rupprecht über die verschiedenen Essstörungen (z. B. Bulimie, Anorexia nervosa, Binge-Eating-Störung, Adipositas). Sie klärt auf über psychosoziale Zusammenhänge, gesundheitliche Risiken, erkennbare Symptome, Hilfsangebote und Therapien. Besonderen Wert legt Frau Rupprecht darauf, zu zeigen wie Freunde und Angehörige der Betroffenen reagieren können. Sie gibt Beispiele, wie die Betroffenen einfühlsam angesprochen werden können und welche Fehler dabei zu vermeiden sind. Ausführlich klärt Frau Rupprecht über die Hilfsangebote auf.

Frau Rupprecht zeigt eine Dokumentation, in der ein Junge über den Verlauf seiner Magersucht und seiner Therapie berichtet.

Die Schüler und Schülerinnen zeigten reges Interesse und beteiligten sich durch Wortmeldungen. Im Abschluss wurden noch Fragen erörtert. Durch die authentischen und kompetenten Informationen von Frau Rupprecht können die Jugendlichen ihr Essverhalten reflektieren und präventiv die Entstehung von Essstörungen vermeiden.

 

„Immer on“ – Programm zum Thema Internet- und Smartphone Nutzung

Herr Phillip Reich, Leiter des Jugendmedienzentrums T1, stellt das Programm „Immer on“ vor. Es nehmen teil die Klassen 7 a und 7M. Dabei wird er von Frau Wildenrother und dem Jugendsozialarbeiter Herrn Wetzel unterstützt.

In einer offenen Gesprächssituation wird das Nutzungsverhalten der Schüler mit Medien besprochen. Hierbei wird im Dialog auf Vor- und Nachteile, Zeitmanagement, Datenkontrolle und zwischenmenschlicher Umgang im on- und offline-Modus eingegangen. Die täglichen Bildschirmzeiten der Klasse werden abgefragt, anschaulich dargestellt und besprochen. Dabei werden die Schwerpunkte  nach der Altersgruppe angelegt und an aktuelle Trends angepasst. Die Themen reichen hier von Kettenbriefen und Productplacement über Selbstinszenierung und FOMO (fear of missing out) bis zu Sexting.

Mit den iPads des T1 wird ein kurzer Filmtrailer mit den wichtigsten Botschaften des Workshops erstellt.

Ziel des Projektes ist es, einen reflektierten, verantwortungsbewussten und kreativen Umgang mit aktuellen Medien zu fördern.

 

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